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BeitragVerfasst: 24.05.2020 08:57 
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Vielen Dank für den Beitrag Floyd. :stonepony

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BeitragVerfasst: 04.06.2020 10:27 
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Der 46jährige Afroamerikaner George Floyd kam am 25. Mai 2020 in Minneapolis, MN bei einem Polizeieinsatz ums Leben. Videoaufnahmen lösten seitdem in über 140 Städten der USA und gewalttätige Proteste aus. Die Unruhen forderten sogar Todesopfer und zahlreiche Gemeinden sahen sich gezwungen, nächtliche Ausgangssperren zu verhängen.

Bruce Springsteen war gestern – 3. Juni 2020 – wie schon am 8. April 2020, am 24. April 2020, am 6. Mai 2020 sowie am 20. Mai 2020 “Live On Air” und führte durch eine 90minütige Sendung auf SIRIUS XM E STREET RADIO. Selbstverständlich thematisierte er George Floyds Tod und spielte seinen Song “American Skin (41 Shots)”.

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Bruce Springsteens Komposition “American Skin (41 Shots)” aus dem Jahre 2000 wurde durch die Ermordung des aus Liberia stammenden Amadou Diallo inspiriert.

Am Morgen des 4. Februar 1999 stand Diallo vor seinem Haus in der Wheeler Avenue, Bronx, NYC und machte sich auf, in die Innenstadt zu fahren, um Videokassetten an Passanten zu verkaufen. Die vier Zivilfahnder Sean Carroll, Richard Murphy, Edward McMellon and Kenneth Boss verwechselten ihn mit einem Serienvergewaltiger und wollten ihn verhaften. Als Diallo in seine Jacke fasste, eröffneten die Polizisten ohne Vorwarnung das Feuer und streckten den 24jährigen mit 41 Schüssen nieder.

Der Vorfall löste in den Vereinigten Staaten eine heftige Diskussion über das grobe Vorgehen der Polizei aus und gipfelte in gewalttätigen Demonstrationen. Letztendlich wurden die Polizeibeamten in einer Neuverhandlung vor einem Gericht in Albany, NY freigesprochen.

Springsteen begrüsste die Zuhörer mit folgenden Worten:
Zitat:
“Eight minutes. That song is almost eight minutes long. And that’s how long it took George Floyd to die, with a Minneapolis officer’s knee buried into his neck. That’s a long time. That’s how long he begged for help and said he couldn’t breathe; the arresting officer’s response was nothing but silence and weight. Then, he had no pulse. And still it went on.

That goes out to Seattle, to New York, to Miami, to Atlanta, to Chicago, to Dallas, to Philadelphia, to Washington, to Los Angeles, to Asbury Park, to Minneapolis, and to the memory of George Floyd. May he rest in peace.

As we speak, 40 million people are unemployed. 100,000-plus citzens have died from COVID-19, with only the most tepid and unfeeling response from our White House. As of today, our black citizens continue to be killed unnecessarily by our police on the streets of America. And as of this broadcast, the country was on fire and in chaos.”

Tracklist:

Bruce Springsteen – “American Skin (41 Shots)”
Bruce Springsteen – “Murder Incorporated”
Childish Gambino – “This Is America”
Joe Grushecky & Bruce Springsteen – “That’s What Makes Us Great”
Joe Grushecky & Bruce Springsteen – “Idiot’s Delight”
Bob Dylan – “Political World”
Bob Marley & the Wailers – “Burnin’ and Lootin'”
Martin Luther King Jr. – “Keep Moving,”
Kanye West – “Who Will Survive in America”
Kanye West & Jay-Z (with Frank Ocean) – “Made in America”
Paul Robeson – “Go Down Moses”
Bruce Springsteen – “Heaven’s Wall”
Joe Strummer & The Mescaleros – “Get Down Moses”
Thea Gilmore – “Brother Can You Spare a Dime?”
Bob Dylan – “Blind Willie McTell”
Billie Holiday – “Strange Fruit”
Nappy Roots – “Work in Progress”
Paul Robeson – “The House I Live In”
Patti Smith – “People Have the Power”
Bob Dylan – “Murder Most Foul”
United States Army Field Band Soldier’s Chorus – “America, My Country Tis of Thee”
Gram Parsons – “In My Hour of Darkness”

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Ausserdem sagte Bruce Springsteen folgendes:
Zitat:
One of the darkest songs in the American canon.
The video of the death of George Floyd is a 21st cnetury visual lynching. And “Strange Fruit” was written on the lynchings of black Americans that took place after the Reconstruction and into the 20th century. It was recorded in 1939 by Ms. Holiday, and written by Abel Meeropol in 1937. It’s just an incredible work. We remain haunted, generation after generation, by our original sin of slavery. It remains the great unresolved issue of American society. The weight of its baggage gets heavier with each passing generation, and as of this violent, chaotic week on the streets of America, there is no end in sight.

We need systemic changes in our law enforcement departments, and in the political will of our national citizenry, to once again move forward the kind of changes that will bring the ideals of the Civil Rights movement once again to life and into this moment.

We have a choice, between chaos or community. A spiritual, moral, and democratic awakening, or becoming a nation fallen to history, with critical issues we refuse to or couldn’t address. Is our American system flexible enough to make — without violence — the humane, fundamental changes necessary for a just society? The American story, our story, is in our hands. And may God bless us all.

Stay safe. Stay well, stay strong, until we meet again, stay involved. And… go in peace.

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BeitragVerfasst: 04.06.2020 20:44 
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Obwohl Bruce kein offener Vorkämpfer gegen Rassismus war, hat er durch sein Verhältnis zu Clarence immer vorgelebt, wie man "ganz normal" miteinander umgehen kann. Rassismus war so gut wie nie ein Thema, auch wenn Clarence sicher Erfahrungen damit gemacht hat und Bruce davon wusste. Als dann "41 Shots (American Skin)" die ersten Male gespielt wurde, war das ein Riesenskandal für manche Amerikaner. Ich finde es heute noch erstaunlich und erschreckend, dass das so passieren konnte (der Anlass für das Lied ist natürlich noch viel erschreckender). Was ich aber 20 Jahre noch immer richtig cool finde: Bruce und die Band haben das durchgezogen. Die haben das Lied gespielt, sie haben es trotz der dämlichen Reaktionen des NYPD jeden Abend im Madison Square Garden gebracht und es ist am Ende auch auf dem Live-Album gelandet. Ohne dass Bruce meines Wissens viel dazu erklären musste. Gut, denn das Lied erklärt sich selbst. Aber selbst das ist vielen Amerikanern noch zu kompliziert.


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BeitragVerfasst: 06.06.2020 10:27 
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Er erwähnt solche Erfahrungen mit Clarence ja mehrfach in seiner Autobiographie "Born To Run", hier ein kurzer Auszug aus Kapitel 34:

"Es war an einem lauen Sommerabend. Clarence und ich machten einen Ausflug auf der Route 9 in nördlicher Richtung, um uns einen Club anzusehen, den ein Kumpel von ihm gerade neu eröffnet hatte. Wir wollten dort ein bisschen jammen, um dem Lokal auf die Sprünge zu helfen. Als wir auf den Parkplatz des Lokals einbogen, schienen wir in eine komplett verwaiste Todeszone zu geraten. Drinnen herrschte die vertraute Grabesstimmung eines leer gefegten Rockclubs. Eine unbekannte Band stimmte sich gerade beim Soundcheck darauf ein, für ein Publikum aus vier Wänden und einem Barkeeper zu spielen. Eine deprimierende, aber uns bestens vertraute Situation. Man zieht es trotzdem durch, einfach wegen der alten Jersey-Shore-Faustregel: »If there ain’t music playin’, nobody’s stayin’.« Plötzlich hörten wir vom Eingangsbereich wütende Stimmen. Clarence ging nachsehen, und es kam zu einem Tumult. Ich rannte hinaus ins Foyer, wo Clarence gerade zwei kräftige Männer in Schach hielt, während sich der Ladenbesitzer um einen dritten kümmerte. Offenbar war ein Streit über den Eintrittspreis für dieses Schwarze Loch ausgebrochen, und C half seinem Kumpel dabei, die Ordnung wiederherzustellen. Irgendwann ließen sie voneinander ab, und es wurden ein paar hässliche Worte gewechselt. Als die Typen sich endlich hinaus auf den Parkplatz verzogen, flüsterte einer von ihnen, sodass es gerade noch zu hören war: »… Nigger!« Clarence stand wie vom Donner gerührt da und kochte vor Wut. Sekunden verstrichen – und als ich mich umblickte, war mein Freund plötzlich nicht mehr zu sehen. Nervös sah ich mich auf dem Parkplatz um und befürchtete schon das Schlimmste. Vorsichtshalber unternahm ich einen kleinen Kontrollgang.
war eine dunstige Nacht, die Sterne lagen hinter einem leichten Schleier. Es ging nicht das geringste Lüftchen, nicht das leiseste Geräusch war zu hören, die Zeit schien stillzustehen. Ich bin schon in vielen solcher Nächte an der Shore entlanggewandert, und sie versetzten mich jedes Mal in Weltuntergangsstimmung. Ich fand C am rückwärtigen Ende des Parkplatzes, wo er sich an die Kühlerhaube eines Wagens lehnte. »Ich kannte diese Typen«, erklärte er mir. »Ich spiele jeden Sonntag Football mit ihnen. Warum sagen die so was?« Eigentlich hätte ich antworten sollen: »Weil es Affen und verdammte Arschlöcher sind.« Allerdings war ich selbst noch völlig fassungslos und konnte meinem Freund keine bessere Antwort bieten als ein Achselzucken und ein gemurmeltes: »Keine Ahnung …« Dann herrschte eine Weile Schweigen. An diesem Abend spielten wir nicht mehr. Wir fuhren einfach wieder heim, und in der Stille des Wagens kreisten unsere Gedanken um die vorangegangenen Ereignisse. Wir fuhren durch eine ansonsten bedeutungslose Nacht – ein Weißer und ein Schwarzer, unterwegs auf einem lebenslangen gemeinsamen Trip."


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BeitragVerfasst: 07.06.2020 13:46 
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Danke fürs Einstellen des Auszugs.

Hat Bruce eigentlich so eine Ansage wie 1988 bei seinem Auftritt beim SOS Racism in Paris ("...there's a poison in the heart of the american society", oder so in der Art) auch mal in den USA gemacht?
Aber das Thema ist schon sehr komplex. Rassismus ist immer kacke, aber die USA gründen ja im Grunde überhaupt erst darauf - Vertreibung und Ermordung der Ureinwohner, afrikanische Sklaven... Vermutlich wächst man dort anders auf, eben weil es tief verwurzelt ist.


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BeitragVerfasst: 16.06.2020 10:28 
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...nun könnte man sagen, dass der Reichtum so mancher europäischer Staaten auch darauf beruht. Auch die Kolonialzeiten sind kein Ruhmesblatt und man muss nicht zwingend mit dem Finger auf Amerika zeigen. Auch hier bei uns gibt es aktuell noch genug zu tun, um Rassismus zu bekämpfen. Wäre doch schön, wenn man sich (auch) darauf konzentrierte und nicht nur bei den anderen sucht... (ausdrücklich kein Vorwurf an Dich, Tommy Soprano, nur ein allgemeines Statement)


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BeitragVerfasst: 16.06.2020 17:36 
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Allerdings kann man die USA mit Deutschland oder den anderen europäischen Ländern nicht vergleichen, was den Rassismus angeht. Natürlich gibt es auch hier Rassismus & Co., aber die Verhältnisse in den USA sind doch ein bisschen anders, was z.B. die Polizeigewalt betrifft.
Als meine Schwester in Detroit gelebt hat und ich sie ein paar Mal besucht habe, haben wir natürlich Ausflüge u.a. in die Stadt gemacht. Sofern es dort noch Leben gab.....auffallend war, dass die Mehrheit der Farbigen in "ihren" Stadtteilen lebten und die Weißen unter sich waren bzw. sind. Uns wurde auch geraten nicht Spazieren zu gehen, da uns sonst die Polizei anhalten würde, da niemand in den USA so etwas macht und man sich dadurch verdächtig macht. Man könnte ja die Nachbarschaft ausspähen.....
Von daher haben die Farbigen in den USA wirklich kein einfaches Los. Das hängt natürlich alles mit deren Geschichte (Sklaverei, Rassentrennung etc.) zusammen.

Wenn ich sehe, dass hier in Deutschland Polizisten, Feuerwehrleute und Rettungskräfte beschimpft und an ihrer Arbeit teilweise behindert werden (weil man ja sein ach so tolles Smartphone zum Einsatz bringen muss :tomato ) dann läuft hier auch so einiges falsch.
Erst neulich war ein Bericht im Fernsehen darüber, was sich Polizisten z.B. von diesen ganzen Familienclans gefallen lassen müssen. Das es Boris Pistorius erst jetzt auffällt, dass diese Clans gefährlich sind, ist schon ein bisschen naiv. O.K., dass ist jetzt wieder ein anderes Thema und ich schweife ab.

Ich würde sagen, dass wir in Deutschland eine andere Art von Rassismus bzw. Fremdenhass haben, als in den USA. Das macht es natürlich auch nicht besser....vor allem wenn es solche Parteien wie die AFD gibt.


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BeitragVerfasst: 16.06.2020 20:34 
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@Andibuss: Schon okay, ich hatte mich ja in meinem Post ausdrücklich auf die USA bezogen. Dass es auch bei uns Rassismus und Fremdenfeindlichkeit gibt, ist keine Frage. Oder mit einem Zitat aus dem irischen Film "The Guard": "Rassismus ist Teil meiner Kultur."

@wolf: Amerika hat neben dem derzeit amtierenden Präsidenten natürlich viele andere seltsame Eigenheiten. Dass man als Fußgänger erstmal verdächtig ist, gehört dazu.

Aber um es zusammenzufassen, zitiere ich den irischen Autor Flann O'Brien: "Seltsam ist die Welt, aber schön ist sie auch." Zurzeit vielleicht ein bisschen weniger schön.


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BeitragVerfasst: 21.06.2020 13:25 
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Bruce Springsteen war am 17. Juni 2020 – wie schon am 8. April 2020, am 24. April 2020, am 6. Mai 2020, am 20. Mai 2020 sowie am 3. Juni 2020 - “Live On Air” und führte durch eine 90minütige Sendung auf SIRIUS XM E STREET RADIO. Die Sendung stand diesmal unter dem Motto “Down to the River to Pray”.

In der sechsten Ausgabe seiner Radiosendung wendete sich Bruce Springsteen direkt an Präsident Donald Trump und forderte den Politiker angesichts der Corona Pandemie auf, Rücksicht zu nehmen und einen Mundschutz zu tragen.
Zitat:
“I’m going to start out by sending one to the man behind the Resolute desk. With all respect, sir: show some consideration and care for your countrymen and your country. Put on a fucking mask.”

Ausserdem sagte Bruce Springsteen folgendes:
Zitat:
“It is the responsibility of those who lead us to inhabit the nexus where our national, political, and spiritual lives meet.

The United States of America is ultimately a nation of souls. In times of historic calamity, and tragedy, it is necessary for our leaders to administer not only to our social needs, but to the union of souls that is our common citizenry. To tend to our wounds, both physical and psychic, and speak to the strength and fears of our national family.

May you lay your personal burdens down for a moment and join us in the next hour for some music that I hope will lighten those burdens as well as administer, ever so slightly, to your good soul.

Now, I had another show prepared for broadcast this week, on this strange and eventful summer. But with 100,000-plus Americans dying over the last few months, and the empty, shamed response from our leaders, I’ve been simply pissed off. Those lives deserve better than just being inconvenient statistics for our president’s reelection efforts. It’s a national disgrace.

So instead of celebrating the joys of summer, we will be contemplating our current circumstances with the coronavirus, and the cost that it has drawn from our nation. We will be calculating what we’ve lost, sending prayers for the deceased and the families they’ve left behind.”

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Darüber hinaus trauerte er um Berühmtheiten, die aufgrund des Cornavirus gestorben sind. Bruce Springsteen rezitierte Namen und erinnerte unter anderem an den Folkmusiker John Prine (73) sowie den amerikanischen Songwriter Adam Schlesinger, der mit 52 Jahren an den Folgen einer SARS-CoV-2-Infektion gestorben ist.
Zitat:
“One of the most heart-rending aspects of these deaths is that the virus has stolen from us our rituals. Our funerals, our wakes, our house meetings with family after the burial. Our ability to stand by our loved ones, to touch them, to kiss them as they pass, to look into their eyes and let them physically know how we loved them — this is the cruelty of this disease. To say our last goodbyes to our loved ones by phone, and then to return home, alone, to an empty house.

It is a heartbreaking and lonely death, for those afflicted and for those left behind to pick up the pieces.

Now, when my father died, my close friends and my brother-in-law, we stood in the graveyard, in the midst of our large family, and we took shovels and we buried my father ourselves. It meant a great, great, great deal to me. And it’s a memory I’ll cherish as long as I live. The importance of that ritual. And to stand with my loved ones on the burying ground.”

Zum Abschluss der Sendung spielte Springsteen eine Rede von Ex-Präsident Barack Obama aus dem Jahre 2014 und gab zu Protokoll, dass Obama die Bevölkerung schon vor 6 Jahren vor einer Pandemie warnte und eine Ausweitung des öffentlichen Gesundheitswesens anregte.

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Zitat:
“He is warning us that Judgement Day is coming. The election is only months away. VOTE! God help us all — vote, before it’s too late … American citizens, unite. Your country needs you, your countrymen need your care and compassion. And this is our moment. Until we meet again, stay safe, stay strong, mask up! And go in peace.”

Tracklist:

John Paul Jones – “Down to the River to Pray”
Bob Dylan – “Disease of Conceit”
Neil Young – “When God Made Me”
The Sensational Nightingales – “Burying Ground”
The Brazz Brothers – “Woyaya” (live)
Bruce Springsteen – “Dream Baby Dream”
Fugazi – “Give Me the Cure”
Barack Obama addresses the NIH, 12/2/14
Marvin Gaye – “What’s Going On”
2Pac – “Changes”
Paul Robeson – “Deep River”
Creedence Clearwater Revival – “Who’ll Stop the Rain”
Blind Willie McTell – “Lay Some Flowers on My Grave”
Johnny Cash – “The Man Comes Around”
The Consolers – “Too Late”
York College Concert Choir – “Down to the River to Pray”

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BeitragVerfasst: 27.06.2020 10:37 
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Für die Show am kommenden Mittwoch sind als Gäste Stevie und Southside Johnny angekündigt:

https://www.njarts.net/pop-rock/bruce-s ... w_id=76345


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BeitragVerfasst: 02.07.2020 09:29 
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Bruce Springsteen Live – Von seinem Zuhause in dein Zuhause / Volume 7

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Bruce Springsteen war gestern – 1. Juli 2020 – abermals “Live In Air” und führte wie schon am 8. April 2020, am 24. April 2020, am 6. Mai 2020, am 20. Mai 2020, am 3. Juni 2020 sowie am 17. Juni 2020 durch eine 90minütige Sendung auf SIRIUS XM E STREET RADIO. Die Sendung stand unter dem Motto “The Jersey Summit!” und der “Boss” begrüsste seine langjährigen Weggefährten Little Steven Van Zandt und Southside Johnny Lyon.

Johnny Lyon erblickte am 4. Dezember 1948 in Neptune, NJ das Licht der Welt. In jungen Jahren interessierte er sich für die Rock’n Roll Musik und beschloss, in Elvis Presleys Fussstapfen zu treten und weltberühmt zu werden. Wie Bruce Springsteen verdiente er sich seine ersten Lorbeeren in der Küstenstadt Asbury Park, NJ, wo er unter anderem in den 1970er Jahren als Mundharmonikaspieler in Bruce Springsteens Band “Dr. Zoom & the Sonic Boom” im Erscheinung trat.

Nach unzähligen Auftritten in den angesagtesten Kneipen der Stadt, gelang ihm Mitte der 1970er Jahren der nationale Durchbruch. Sein Debütalbum “I Don’t Want To Go Home” aus dem Jahre 1976 war stark geprägt von Rhythm & Blues und wurde ein Achtungserfolg. Das von Steven Van Zandt produzierte Werk landete auf Platz 125 der “Billboard Abum Charts”.

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Southside Johnny & The Asbury Jukes – Hearts of Stone

Da die Asbury Jukes ständig in Springsteens Schatten standen, blieb der erhoffte kommerzielle Erfolg weitgehend aus. Die Jukes arbeiteten trotzdem unverdrossen weiter und machten sich als “Jerseys Greatest Showband” einen Namen. Im Jahre 1982 wählte das “Rolling Stone Magazin” den Longplayer “Hearts of Stone” aus dem Jahre 1978 unter die Top-100-Alben der 1970er und 1980er Jahre.

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Während der knapp zweistündigen Sendung wurden 20 Songs von Bruce Springsteen, Southside Johnny, Little Steven, Clarence Clemons und Gary U.S. Bonds gespielt. Unter anderem auch die Little Steven Live-Version der Bruce Springsteen Komposition “Tucson Train”.

Der Song ist auf Bruce Springsteens aktuellem Longplayer “Western Stars” zu finden. Am 15. September 2019 lies es sich Little Steven nicht nehmen, besagtes Lied im “Rialto Theatre” in Tucson, AZ erstmals Live vor Publikum zu performen.

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Little Steven kündigte damals “Tucson Train” mit folgenden Worten an:
Zitat:
“We got something special for you tonight. We’re gonna try something out, first time. A buddy of mine has a new album out called ‘Western Stars’. And the movie’s gonna come out, I believe it’s Oct. 25. Ya gotta see this movie. It’s one of the most incredible things I’ve ever seen in my life. We’re gonna give you a little recycled version of the trailer to the movie. Audio trailer, anyway. This is something called ‘Tucson Train'”

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Tracklist:

Bruce Springsteen – What Love Can Do
Bruce Springsteen – I’m Going Down
Southside Johnny – Some Things Just Don’t Change
Bruce Springsteen – Gotta Get That Feeling
Little Steven – Love Again
Southside Johnny – Love On The Wrong Side Of Town
Bruce Springsteen – So Young And In Love
Gary U.S. Bonds – Soul Deep
Southside Johnny – Coming Back
Little Steven – Until The Good Is Gone
Bruce Springsteen – Lion’s Den
Little Steven – Soul Power Twist
Southside Johnny – The Fever
Clarence Clemons – Savin’ Up
Gary U.S. Bonds – This Little Girl
Little Steven – Tucson Train (Live)
Southside Johnny – First Night
Southside Johnny – I Don’t Want To Go Home
Bruce Springsteen – 10th Avenue Freeze Out
Southside Johnny – It’s Been A Long Time

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