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BeitragVerfasst: 25.05.2017 13:53 
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Am 2. Juni 2017 zeigt ARTE erstmals die Dokumentation „Bruce Springsteen – Born to Run“ im deutschsprachigen Fernsehen.

Die am 27. September 2016 erschienene Bruce Springsteen Autobiografie „Born to Run“ diente dem englischen Regisseur Nigel Cole als Vorlage für seine 71minütige Filmdokumentation. Bruce Springsteen schildert, wie er Schlüsselmomente seines Lebens in Songs verarbeitete, die zu den grössten Hits seiner langen Karriere wurden.

In einem sehr persönlichen Gespräch blickt der amerikanische Rockstar auf seine Kindheit in der Kleinstadt Freehold in New Jersey zurück und erinnert sich an prägende Augenblicke, die ihn in seinem Wunsch bestärkten, Musiker zu werden.

Ausschnitt:
Einen Filmausschnitt findet man auf VIMEO
https://vimeo.com/198229652

Ergänzt wird das Interview mit unveröffentlichtem Archivmaterial aus verschiedensten Phasen seines Schaffens – zur Verfügung gestellt von Thom Zimny, der in 16 Jahren einen repräsentativen Katalog mit Foto-, Film- und Audioaufnahmen von Bruce Springsteen zusammenstellte.

Das Porträt von Regisseur Nigel Cole („Kalender Girls“, „We Want Sex“) bietet einzigartige Einblicke in das Leben des Künstlers. Es zeigt, wie Bruce Springsteen mit Entschlossenheit und Hingabe zu einem der fesselndsten Geschichtenerzähler seiner Generation wurde.

Born to Run läuft am 2. Juni 2017 um 21:50 Uhr auf ARTE.
Ausserdem ist die Dokumentation vom 2. Juni 2017 bis zum 2. Juli 2017 in der ARTE Mediathek aufrufbar.

Mehr Infos:
:arrow: ARTE.TV: Bruce Springsteen – Born to Run
:arrow: ARTE.TV: Nigel Cole im Interview
:arrow: Feel Films – Nigel Coles Bruce Springsteen Dokumentary
:arrow: Nigel Cole auf IMDb

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BeitragVerfasst: 02.06.2017 07:45 
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Und hier der Link zu einer, wie ich finde, sehr schönen Vorabbesprechung der arte-Doku des Journalisten Julian Dörr auf der Website der Süddeutschen Zeitung:

http://www.sueddeutsche.de/medien/born- ... -1.3530634

"Die Dokumentation lebt von den Stärken des Buches. Und ihre stärkste Stelle ist auch die stärkste Stelle der Autobiografie. Eines Abends steht Springsteen in einer Kleinstadt mitten in den USA. Keine Tour, kein Album, einfach nur durch das Land driften. Es ist Jahrmarkt, er beobachtet die tanzenden Paare, checkt die hübschesten Mädchen aus. Und plötzlich trifft ihn die Verzweiflung. Die Angst. Es ist der Beginn eines lebenslangen Kampfes mit psychischen Problemen. Springsteen legt seine Depressionen offen - ganz ohne das Künstlerklischee vom befreienden und inspirierenden Schmerz zu bedienen. Für diejenigen unter seinen vielen, vielen Fans, die in ihrem Leben schon einmal mit psychischen Problemen zu kämpfen hatten, ist das ein unfassbarer Trost. Jeden kann es treffen, sogar den "Boss". Und darin liegt ja auch die große Anziehungskraft der Erlöserfigur Springsteen, die immer zugleich Boss und jedermann ist. Weshalb "Born to Run" am Ende auch der beste und wahrhaftigste Titel für eine Dokumentation über Bruce Springsteen ist. Weil das Wegrennen vor den eigenen Dämonen und den Schatten der Vergangenheit niemals aufhört. Bei niemandem."

Weiter unten auf der Seite auch der Link zu dessen ebenfalls lesenswerten Rezension der Biographie.

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Sometimes, actresses get slapped.
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BeitragVerfasst: 02.06.2017 09:55 
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StocktonBoy hat geschrieben:
Und hier der Link zu einer, wie ich finde, sehr schönen Vorabbesprechung der arte-Doku des Journalisten Julian Dörr auf der Website der Süddeutschen Zeitung:

http://www.sueddeutsche.de/medien/born- ... -1.3530634

"Die Dokumentation lebt von den Stärken des Buches. Und ihre stärkste Stelle ist auch die stärkste Stelle der Autobiografie. Eines Abends steht Springsteen in einer Kleinstadt mitten in den USA. Keine Tour, kein Album, einfach nur durch das Land driften. Es ist Jahrmarkt, er beobachtet die tanzenden Paare, checkt die hübschesten Mädchen aus. Und plötzlich trifft ihn die Verzweiflung. Die Angst. Es ist der Beginn eines lebenslangen Kampfes mit psychischen Problemen. Springsteen legt seine Depressionen offen - ganz ohne das Künstlerklischee vom befreienden und inspirierenden Schmerz zu bedienen. Für diejenigen unter seinen vielen, vielen Fans, die in ihrem Leben schon einmal mit psychischen Problemen zu kämpfen hatten, ist das ein unfassbarer Trost. Jeden kann es treffen, sogar den "Boss". Und darin liegt ja auch die große Anziehungskraft der Erlöserfigur Springsteen, die immer zugleich Boss und jedermann ist. Weshalb "Born to Run" am Ende auch der beste und wahrhaftigste Titel für eine Dokumentation über Bruce Springsteen ist. Weil das Wegrennen vor den eigenen Dämonen und den Schatten der Vergangenheit niemals aufhört. Bei niemandem."
Weiter unten auf der Seite auch der Link zu dessen ebenfalls lesenswerten Rezension der Biographie.


Ja, das klingt alles sehr interessant. Ich werde mir die Sendung auf jeden Fall reinziehen. :-)


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BeitragVerfasst: 02.06.2017 10:39 
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mit der freien Software "Mediathekview" (Download: http://zdfmediathk.sourceforge.net/) kann man sämtliche Sendungen - die in den Mediatheken der dritten Programme, ARTE, ARD, ZDF, KIKA und so weiter - verfügbar sind, ganz legal downloaden.

Die Dokumentation "Born to Run" ist bereits verfügbar.

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BeitragVerfasst: 02.06.2017 12:53 
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Ich werde mir die Sendung auf jeden Fall reinziehen.
Schon erfolgt und bin begeistert. So spannend wie das Buch.

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BeitragVerfasst: 02.06.2017 15:46 
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http://www.arte.tv/de/videos/073406-000 ... orn-to-run

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BeitragVerfasst: 02.06.2017 23:43 
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Wow.....
Das ist mal so richtig gut, Hammer!

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BeitragVerfasst: 03.06.2017 11:46 
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Ja, ziemlich gute Doku. Aber es gab zwei kleine Fehler. Einmal sagt der Erzähler als es um die Schizophrenie des Vaters ging, dass das bis zu ihrem (der Mutter von Bruce) Tod so ging. Aber die Mutter von Bruce lebt ja noch. Komisch, dass das nicht aufgefallen ist.

Ein zweiter Fehler: Der Erzähler sprach im Zusammenhang mit den Bands wie The Animals, Stones oder Beatles von amerikanischen Bands. Das waren ja britische Bands, die damals erstmals in die USA kamen.


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BeitragVerfasst: 03.06.2017 14:52 
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Sowohl im Buch, als auch in vielen Dokumentationen kommt mir immer die Zeit nach THE RIVER immer sehr viel zu kurz beschrieben vor.
Dabei gäbe es doch da so viele Themen zu besprechen.
Der weltweite Durchbruch, 1. Ehe, 2. Ehe mit Patti, Kinder, Umzug nach LA, Trennung der E Street Band, Reunion, usw.
Diese Themen wurden mal wieder so ziemlich komplett ausgelassen.


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BeitragVerfasst: 05.06.2017 08:36 
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Habe mir die Doku gestern nochmal angesehen. Wenn man mal versucht, die Doku aus dem Blickwinkel eines Nicht-Bruce-Fans anzusehen, stellen sich einem viele, viele Fragen. Die (zeitlichen) Sprünge sind oft extrem groß. Wir, die wir großes Backgroundwissen haben, können dem leicht folgen, aber meine Eltern, denen ich empfohlen habe, sich das anzusehen, fanden das zwar auch interessant, haben aber viele Zusammenhänge nicht nachvollziehen können. Da ist plötzlich von einem Max die Rede, wer ist das? Wohin sind die Eltern gezogen? Nur um die Ecke? Wer hat denn nun als erstes geheiratet? Was ist aus den Depressionen geworden? Hat er die heute noch immer? Hieß es nicht, dass Bruce vor seiner jetzigen Frau schon mal verheiratet war? Wieso wird ein Mädchen (Jessica im Leiterwagen) gezeigt, wenn die Rede von Evan ist? Wer war das Mädchen? Usw.

Ist natürlich schwierig, 700 Seiten Autobiografie in 71 Minuten Doku zu überführen, aber vielleicht hätten sie zumindest 90 Minuten draus machen sollen. Und wie Mini richtig angemerkt hat, die Zeit ab 1987 wird so gut wie gar nicht behandelt, außer die Geburt von Evan. Im Buch war zwar auch nicht viel davon zu lesen, aber 5 Minuten hätten sie der Zeit nach der Reunion durchaus widmen können.

Dennoch natürlich für uns Fans eine tolle Doku, nur halt weniger für Leute, die sich mit Bruce nicht so auskennen und eben nur BIUSA kennen.


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BeitragVerfasst: 05.06.2017 14:44 
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Weiß jemand, ob man die Doku auch nicht-synchronisiert bekommen kann? Das hat mich sehr genervt... Leider gab es wirklich keine Original-Audiospur. Kommt das mal als DVD raus? Bei der BBC bin ich irgendwie auch nicht fündig geworden.

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No retreat, baby, no surrender!


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BeitragVerfasst: 06.06.2017 14:44 
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Mir hat die Doku auch sehr gut gefallen aber wie schon die "Vorredner" anmerkten wurde viel weggelassen. In meinen Augen könnte man alleine über den Bruch und die Reunion mit der E Street Band eine Doku von 90 Minuten machen. Da würde man dann auch nicht nur den "Mr. Nice Guy" sondern auch den mit Cordon Bleu um sich schmeißende Choleriker sehen. Dieser "Bruce" taucht weder im Buch noch in der Doku auf.

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Ehrensheriff


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BeitragVerfasst: 06.06.2017 18:31 
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Vergesst bitte nicht, dass das eine Doku zu seiner Autobiographie war. Da waren sicher die Themen vorrangig, die eben in der Doku eine Rolle spielen.

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Zuletzt geändert von boss49 am 06.06.2017 23:12, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 06.06.2017 22:44 
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Beiträge: 47
Wohnort: Sachsen-Anhalt
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Ich fand die Doku gut. Verstehe die Nörgeleien von manchen Personen im Forum nicht.
Was ist daran falsch, dass es eine Doku für Insider war?
Eine ausführliche Doku (über sein ganzes Leben) wäre abendfüllend oder noch länger. Diese Doku sollte ein "Streiflicht" auf das Leben von Bruce werfen.
Der Anlass der Doku, seine Biografie.


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BeitragVerfasst: 07.06.2017 06:27 
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cynthia 22 hat geschrieben:
Ich fand die Doku gut. Verstehe die Nörgeleien von manchen Personen im Forum nicht.
Was ist daran falsch, dass es eine Doku für Insider war?
Eine ausführliche Doku (über sein ganzes Leben) wäre abendfüllend oder noch länger. Diese Doku sollte ein "Streiflicht" auf das Leben von Bruce werfen.
Der Anlass der Doku, seine Biografie.

Immer wieder erstaunlich, wie dünnhäutig hier manche sind und was alles als Nörgelei dargestellt wird. Wo wird denn hier auch nur ansatzweise genörgelt?!?


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