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BeitragVerfasst: 04.10.2021 07:37 
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Stimmlich sind beide brüchiger und heiserer, das kann ich mir nicht wegdiskutieren. ICh glaube schon, dass - wenn die Corona-Maßnahmen wegfallen, die E-Street-band und Bruce Stimme schon noch das Zeug für eine europa-Tour hätten, aber ich kann mir vorstellen - die Broadway-Auftritte deuten es ja an) - dass sich Sppringsteen auf Nordamerika beim Touren beschränken wird, ähnlich wie Mellencamp seit Jahrzehnten.

Ich vermute, Mellencamp wird sehr gerührt sein, dass sein großes Idol sich auf eine Zusammenarbeit eingelassen hat. Eine Adelung für den Fan-Boy.
Mellencamp wird in 3 Tagen immerhin auch schon 70. Seine musikalische Hochphase hatte er für mich von 1983 bis 1994 mit 7 starken Alben. In den letzten 10 Jahren hat er sich ja vom Rock abgewandt in folkigere Bereiche. Dort konnte ich ihm leider nicht hinfolgen. Aber diese Kooperation freut mich für Mellencamp.

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I wanna find one face that aint looking through me
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BeitragVerfasst: 04.10.2021 10:02 
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Tommy Soprano hat geschrieben:
Ganz so grandios fand ich das jetzt nicht, aber es ist eine schöne Nummer. Es ist das erste Mal seit langem, dass Bruce was mit einem Musiker macht, den ich aufgrund der Nachrichten als persönlich etwas "schwierig" einschätzen würde. Mellencamp hatte auf seiner letzten Tour durch Deutschland quasi als Vorprogramm einen 90minütigen Dokumentarfilm seiner vorhergehenden Tour gezeigt, inklusive einiger Live-Songs im voller Länge. Fand ich etwas schräg, zumal das nirgends auf den Tickets angekündigt war. Da wäre ich lieber noch länger im Biergarten geblieben. Dass er seine Europa-Tour dann vorzeitig abgebrochen hat, soll auch der Tatsache geschuldet gewesen sein, dass viele Fans sich die Wartezeit nicht bieten lassen wollten und ihn kräftig ausgebuht haben, als er endlich auf die Bühne kam.
Ich fand beides blöd - den langen Film und das Ausbuhen. Denn das Konzert selbst war klasse und er hat im Lauf der Jahre, ganz besonders um 1992/1993 einige Songs veröffentlicht, die ich noch heute sehr gern höre. Allein das Album "Human Wheels" gefällt mir richtig gut, der Nachfolger "Dance naked" sogar noch besser.


Dazu muss man aber wissen, dass Mellencamp früher durchaus auch dreistündige Konzerte gab. Auf der Dance-Naked-Tour erlitt er nach einem solchen Auftritt einen Herzinfarkt, weswegen er fortan seine Auftritte auf rund 90 Minuten beschränkte, was wohl auf ärztlichen Rat geschah. Der Film war als Bonus gedacht, was dann wohl bei einigen sauer aufgestoßen ist - auch weil es eben, wie Du es auch dargestellt hast, im Vorfeld nicht vermerkt war. Es war also eher ein Fall von gut gemeint ist nicht immer gut und weniger ein Fall der Respektlosigkeit gegenüber dem Publikum.

Unabhängig davon: Mellencamp ist ein Künstler, der sich nicht vereinnahmen ließ und immer sein Ding machte. Das Ergebnis: Es gibt (zumindest nach der "Anlaufphase") kein wirklich schlechtes Album. Auch wenn man über seine Ausflüge in die Welt der Drum Loops (Mr. Happy Go Lucky) seinerzeit einiges an Spott hörte, ist dieses Album hervorragend gealtert. Als er dann ein Album rein analog in Mono aufnahm (No Better Than This), waren die Fans durchaus gespalten - die Songs hingegen sind hervorragend und die Soundgestaltung absolut passend. Wer noch Nachholbedarf hat: Der Backkatalog lohnt sich! Ich würde aber nicht unbedingt mit seinen früheren Alben beginnen, als er sich noch selbst suchte :wink: So ab "American Fool" geht's dann wirklich los!


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BeitragVerfasst: 04.10.2021 11:30 
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Andibuss hat geschrieben:
Tommy Soprano hat geschrieben:
Ganz so grandios fand ich das jetzt nicht, aber es ist eine schöne Nummer. Es ist das erste Mal seit langem, dass Bruce was mit einem Musiker macht, den ich aufgrund der Nachrichten als persönlich etwas "schwierig" einschätzen würde. Mellencamp hatte auf seiner letzten Tour durch Deutschland quasi als Vorprogramm einen 90minütigen Dokumentarfilm seiner vorhergehenden Tour gezeigt, inklusive einiger Live-Songs im voller Länge. Fand ich etwas schräg, zumal das nirgends auf den Tickets angekündigt war. Da wäre ich lieber noch länger im Biergarten geblieben. Dass er seine Europa-Tour dann vorzeitig abgebrochen hat, soll auch der Tatsache geschuldet gewesen sein, dass viele Fans sich die Wartezeit nicht bieten lassen wollten und ihn kräftig ausgebuht haben, als er endlich auf die Bühne kam.
Ich fand beides blöd - den langen Film und das Ausbuhen. Denn das Konzert selbst war klasse und er hat im Lauf der Jahre, ganz besonders um 1992/1993 einige Songs veröffentlicht, die ich noch heute sehr gern höre. Allein das Album "Human Wheels" gefällt mir richtig gut, der Nachfolger "Dance naked" sogar noch besser.


Dazu muss man aber wissen, dass Mellencamp früher durchaus auch dreistündige Konzerte gab. Auf der Dance-Naked-Tour erlitt er nach einem solchen Auftritt einen Herzinfarkt, weswegen er fortan seine Auftritte auf rund 90 Minuten beschränkte, was wohl auf ärztlichen Rat geschah. Der Film war als Bonus gedacht, was dann wohl bei einigen sauer aufgestoßen ist - auch weil es eben, wie Du es auch dargestellt hast, im Vorfeld nicht vermerkt war. Es war also eher ein Fall von gut gemeint ist nicht immer gut und weniger ein Fall der Respektlosigkeit gegenüber dem Publikum.

Unabhängig davon: Mellencamp ist ein Künstler, der sich nicht vereinnahmen ließ und immer sein Ding machte. Das Ergebnis: Es gibt (zumindest nach der "Anlaufphase") kein wirklich schlechtes Album. Auch wenn man über seine Ausflüge in die Welt der Drum Loops (Mr. Happy Go Lucky) seinerzeit einiges an Spott hörte, ist dieses Album hervorragend gealtert. Als er dann ein Album rein analog in Mono aufnahm (No Better Than This), waren die Fans durchaus gespalten - die Songs hingegen sind hervorragend und die Soundgestaltung absolut passend. Wer noch Nachholbedarf hat: Der Backkatalog lohnt sich! Ich würde aber nicht unbedingt mit seinen früheren Alben beginnen, als er sich noch selbst suchte :wink: So ab "American Fool" geht's dann wirklich los!


Größtenteils Zustimmung, was Du zur Tour 2012 schreibst, mit einer kleinen, aber nicht unwesentlichen Ausnahme, was die "Respektlosigkeit" anbelangt. Dass der Vorfilm nicht angekündigt und viel zu lang war, OK, dass John Mellencamp dann aber nach Beendigung des Films noch knapp eine Stunde auf sich hat warten lassen, bis er endlich auf die Bühne kam, war eine Unverschämtheit! Zwischen einer Vorband und dem Hauptact dauert es in der Regel 20 bis max. 45 Minuten und in der Zwischenzeit muss ja auch noch etwas umgebaut werden. Hier musste nur die Leinwand hochgezogen werden und er hätte nach spätestens 15 Minuten auf die Bühne kommen können. Dann hätte es auch nicht diese sehr unangenehmen Pfiffe gegeben. Und das wundert mich eben und zeugt von einer gewissen Arroganz und Respektlosigkeit, dass er dieses Schauspiel jeden Abend wiederholt hat, die Pfiffe haben ihn offensichtlich gar nicht gestört. Im Übrigen fand ich die Selbstbeweihräucherung in dem Film auch sehr grenzwertig und teils zum Fremdschämen. Das Ego eines John Mellencamp schien damals schon sehr, sehr groß gewesen zu sein.

Meine beiden Konzerte auf der Whenever we wanted-Tour waren beide sehr stark, allerdings nicht annähernd 3 Stunden lang (es gab an beiden Abenden exakt die gleiche Setlist, nur dass in Vancouver zusätzlich noch "Again Tonight" gespielt wurde. Wenn ich mich richtig erinnere waren sie beide etwas über 2h lang, was aber völlig OK war. Aber dass JM 3h-Shows hatte, ist mir nicht bekannt. Ist vielleicht ein ähnlicher Mythos wie der, dass Bruce "früher" regelmäßig 4 oder 5h-Konzerte gespielt hat.

Das erste Album "John Cougar" ist zwar völlig anders als die Alben ab American Fool, aber dennoch sehr gut. Höre ich immer noch sehr gerne.


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BeitragVerfasst: 04.10.2021 13:27 
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Habe bzw. hatte selber einige CD´s von Mellencamp .
Die besten Alben sind Scarecrow , The Lonesome Jubilee , Human Wheels und mit Abstrichen Big Daddy und John Mellencamp 98.
Auf den anderen Alben finden sich immer wieder einzelne gute Songs wie z.B . Peaceful World ( Cuttin Heads 2001 - meine letzte CD ) ,
Es gibt auch noch seine Hits aus der Frühphase wie Hurt so good , Jack & Diane , Authority Song und Pink Houses .Insgesamt ist das
nicht mehr unbedingt mein Musikgeschmack , aber ich checke immer seine Neuererscheinungen .


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BeitragVerfasst: 04.10.2021 20:30 
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Registriert: 17.07.2016 14:54
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Ich kann mich einfach nicht für diesen Song erwärmen. Irgendwie finde ich ihn richtig belanglos. Haben wir alles schon einmal und besser gehabt. Und das Video finde ich schon fast peinlich. Ich wundere mich gar, dass Bruce Springsteen beim Ganzen überhaupt mitgemacht hat. Denn sonst hat er meist ein gutes Händchen bei Kooperationen und mir schon öfters die Augen für andere Bands geöffnet. Zum Beispiel für Dropkick Murphys oder Bleachers. Mit Mellencamp zeigt er seinen Fans nichts, was diese nicht schon vorher kannten.

Natürlich ist aber alles Geschmacksache und was ich davon halte, ist doch völlig egal. Auch wenn mir das Stück nicht zusagt, ich freue mich wirklich für alle, denen dieser Song gefällt! Wie cool ist es doch, wenn einem irgendein Lied so richtig umhaut.

Wahrscheinlich habe ich aber vor allem ein Problem mit Mellencamp. Vielleicht bin ich auch nicht ganz unvoreingenommen. Mir haben früher einige Mellencamp-Sachen wirklich gut gefallen und entsprechend habe ich mich auf sein Konzert am "Live At Sunset" am 13. Juli 2011 in Zürich riesig gefreut. Und dann hat es den ganzen Tag und auch am Abend wie aus Kübeln gegossen. Nichtsdestotrotz liess das Publikum nichts unversucht, um sich die Laune nicht vom Regen verderben zu lassen. Die Laune zu verderben hat dann aber nicht der Regen sondern ganz alleine Mellencamp geschafft. Er stand da im Trockenen auf der Bühne, spulte lustlos sein Programm ab und richtete kein einziges Wort an das Publikum, welches Stimmung zu machen versuchte. Und dann liess er uns zum Dank wortwörtlich im Regen stehen ohne ein Wort zu verlieren und ohne Zugabe. Im Zürcher Tagesanzeiger hiess es: "Zur Eröffnung spielte John Mellencamp auf dem Zürcher Adlisberg. Er gab hier nach über 20 Jahren sein erstes und einziges Schweizer Konzert, verabschiedete sich von seinen Fans jedoch ohne Zugabe."


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BeitragVerfasst: 04.10.2021 21:20 
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Ich hatte damals im Juli 2011 Karten für das Mellencamp-Konzert in Udine. Das hat er dann am Vormittag des Konzerttages abgesagt, nachdem das Konzert davor in Vigevano sehr schlecht besucht war. Stattdessen hat er sich mit Meg Ryan einen schönen Tag in Rom gemacht, wie man dann in diversen Klatschzeitungen bewundern durfte.
Seitdem ist meine Begeisterung für ihn auch eher enden wollend, zumal ich die Gelegenheit gehabt hätte, auf andere Shows der Tour zu gehen, das im Hinblick auf Udine aber nicht getan habe. Blöderweise wäre das die vorletzte Show der Europa-Tour gewesen, also habe ich ihn nicht gesehen :roll:

_________________
1997: Wien
1999: Wien
2009: Wien, Udine
2012: Triest, Wien, Hyde Park, Dublin
2013: Turku, München, Wembley, Paris, London, Cardiff
2016: Lissabon, Wembley, München, Göteborg, Rom, Zürich


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BeitragVerfasst: 05.10.2021 08:19 
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GOTJ hat geschrieben:
Ich kann mich einfach nicht für diesen Song erwärmen. Irgendwie finde ich ihn richtig belanglos. Haben wir alles schon einmal und besser gehabt. Und das Video finde ich schon fast peinlich. Ich wundere mich gar, dass Bruce Springsteen beim Ganzen überhaupt mitgemacht hat. Denn sonst hat er meist ein gutes Händchen bei Kooperationen und mir schon öfters die Augen für andere Bands geöffnet. Zum Beispiel für Dropkick Murphys oder Bleachers. Mit Mellencamp zeigt er seinen Fans nichts, was diese nicht schon vorher kannten.

Natürlich ist aber alles Geschmacksache und was ich davon halte, ist doch völlig egal. Auch wenn mir das Stück nicht zusagt, ich freue mich wirklich für alle, denen dieser Song gefällt! Wie cool ist es doch, wenn einem irgendein Lied so richtig umhaut.

Wahrscheinlich habe ich aber vor allem ein Problem mit Mellencamp. Vielleicht bin ich auch nicht ganz unvoreingenommen. Mir haben früher einige Mellencamp-Sachen wirklich gut gefallen und entsprechend habe ich mich auf sein Konzert am "Live At Sunset" am 13. Juli 2011 in Zürich riesig gefreut. Und dann hat es den ganzen Tag und auch am Abend wie aus Kübeln gegossen. Nichtsdestotrotz liess das Publikum nichts unversucht, um sich die Laune nicht vom Regen verderben zu lassen. Die Laune zu verderben hat dann aber nicht der Regen sondern ganz alleine Mellencamp geschafft. Er stand da im Trockenen auf der Bühne, spulte lustlos sein Programm ab und richtete kein einziges Wort an das Publikum, welches Stimmung zu machen versuchte. Und dann liess er uns zum Dank wortwörtlich im Regen stehen ohne ein Wort zu verlieren und ohne Zugabe. Im Zürcher Tagesanzeiger hiess es: "Zur Eröffnung spielte John Mellencamp auf dem Zürcher Adlisberg. Er gab hier nach über 20 Jahren sein erstes und einziges Schweizer Konzert, verabschiedete sich von seinen Fans jedoch ohne Zugabe."


Ich habe mich beim Betrachten des Videos gefragt, ob der Pathos & die Attitüde sowohl des Songs wie auch des Videos ernst gemeint sind?

Sorry, aber mich erwärmt dieser Song nicht, ich habe eher "Fremdschäm"- Gefühle...

Schade, da ich ansonsten die Arbeit vor allem von Thom Zimny sehr schätze.

_________________
...Roy Orbison´s singing for the lonely...


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BeitragVerfasst: 05.10.2021 09:39 
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Tramp69 hat geschrieben:
Das erste Album "John Cougar" ist zwar völlig anders als die Alben ab American Fool, aber dennoch sehr gut. Höre ich immer noch sehr gerne.


Davor gab es aber noch "Chestnut Street Incident" und "A Biography" (beide noch unter "Johnny Cougar"), danach "Nothin' Matters And What If It Did?", die stilistisch sehr ähnlich sind und noch recht unausgegoren daherkommen. Gleiches gilt für "The Kid Inside", das zwar 1983 herauskam, aber schon 1977 aufgenommen wurde. Meines Erachtens sein schlechtestes Album.

Ab "American Fool" ging es dann deutlich bergauf ohne ein schlechtes Album.

Über seine Arroganz kann ich wenig sagen, allerdings kommt er mir jetzt tatsächlich nicht als der sympathischste Vertreter der Rasse Mensch vor. Jedenfalls scheint er in seinen Meinungen recht gefestigt zu sein und hat so manchen republikanischen Politiker in seinen Songs vor sich hergetrieben. Vielleicht kommt daher in jüngster Zeit auch die Verbindung zu Bruce. Immerhin unsterstützen beide im Wesentlichen die gleichen politischen und gesellschaftlichen Werte - Mellencamp aber etwas lauter und aktivistischer.


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BeitragVerfasst: 08.10.2021 16:51 
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@Andibuss

Stimmt, die noch älteren Alben waren schon sehr durchwachsen. Aber in meiner Hochphase des Fan-seins (1987-1993) habe ich auch diese Alben gehört, d.h. ich hatte damals nur das Album The Kid Inside (als LP!). Das Cover war grauenvoll! Aber einige ganz gute Songs waren da auch drauf. Aber natürlich nicht vergleichbar mit dem Output nach American Fool.

Ja, politisch stehen sich Bruce und Mellencamp sehr nahe. Mellencamp hat wahrscheinlich aber noch mehr Rednecks unter seinen Fans, zumindest wenn man sich die Facebook-Kommentare so auf Mellencamp‘s Seite anschaut. Man fragt sich echt, ob diese Fans eigentlich auch mal auf die Texte hören oder sonst mitbekommen, wie sich ihr Idol so äußert, dann wären sie nicht so überrascht.


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BeitragVerfasst: 11.10.2021 07:06 
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Spätestens seit "Scarecrow" und den Farm-Aid-Konzerten hat Mellencamp bei der ländlichen Bevölkerung stark gepunktet. Auch hier hat man aber wohl bereits nicht sonderlich auf die Texte geachtet und was sonst noch so von Mellencamp in politischer Hinsicht geäußert wurde. Für viele galt wohl: Er setzt sich für familienbetriebene Farmen ein = einer von uns = Republikaner (um es mal etwas vereinfacht zu sagen). Allein die Tatsache, dass er das mit Willie Nelson organisiert hat und später Neil Young und Dave Matthews als Mitorganisatoren hinzutraten hätte aufhorchen lassen können...


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BeitragVerfasst: 11.10.2021 20:58 
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Andibuss hat geschrieben:
Spätestens seit "Scarecrow" und den Farm-Aid-Konzerten hat Mellencamp bei der ländlichen Bevölkerung stark gepunktet. Auch hier hat man aber wohl bereits nicht sonderlich auf die Texte geachtet und was sonst noch so von Mellencamp in politischer Hinsicht geäußert wurde. Für viele galt wohl: Er setzt sich für familienbetriebene Farmen ein = einer von uns = Republikaner (um es mal etwas vereinfacht zu sagen). Allein die Tatsache, dass er das mit Willie Nelson organisiert hat und später Neil Young und Dave Matthews als Mitorganisatoren hinzutraten hätte aufhorchen lassen können...

"Aufhorchen" ist jetzt nicht unbedingt eine US-amerikanische Tugend. Zuhören auch nicht. "An dem Volksstamm kannst zerschellen"... was auf die Bayern (im tiefsinnigen Volksstück "Brandner Kaspar" vom Boandlkramer gesagt, glaube ich) zutrifft, trifft auf die Amerikaner mindestens genauso zu.


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BeitragVerfasst: 11.10.2021 22:38 
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Spike hat geschrieben:
Ich wußte nicht, daß dieser Smilie :irony notwendig ist ... :wink:
p.s.: Also ich hab das Video zu "Highway to Hell" vom Ende Oktober erscheinenden Tom Morello Album mit Bruce und Eddie Vedder als Gastsänger eingefügt - falls Ihr da was anderes seht, dann spielt mir die Technik einen Streich ... und klaro war das "dünne Stimmchen" ironisch gemeint ...
Falls ein anderer Song kommt: Das ist eine Playlist, und an der rechten Seite kann man da zurückblättern ... Highway to Hell ist der erste Song in der Liste ...


An der Stimme von Bruce gibt es nichts auszusetzen. Wohl aber an diesem Cover. Wenn Bruce das mal bei einer Australien-Tournee bringt, okay. Aber jetzt "offiziell" von dem aus meiner Sicht ohnehin unerträglichen Morello auf dessen neuer CD. Unfassbar schlecht. Bon Scott wird sich im Grab umdrehen.


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BeitragVerfasst: 28.10.2021 10:08 
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Hier sagt Mellencamp noch ein paar Worte zu seiner "newfound friendship" zu Bruce (ziemlich am Ende des Artikels):

https://www.mellencamp.com/news/indianapolis-monthly-


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BeitragVerfasst: 28.10.2021 19:50 
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Andibuss hat geschrieben:
Hier sagt Mellencamp noch ein paar Worte zu seiner "newfound friendship" zu Bruce (ziemlich am Ende des Artikels):

https://www.mellencamp.com/news/indianapolis-monthly-


Danke für den Link. Interessant fand ich die Passage:

Zitat:
“Bruce and I have done two paintings together,” John declares with evident pleasure. “We have a painting that we worked on for two days straight. He painted one side and I painted the other. Bruce had never painted at all and he was really good, really into it. I was surprised at how hard he tried. He was like, ‘How do you do this, John? How do I make this work?’ We’re trying to figure out how to sell it and give the money to charity. But I was proud of him. He went after it.”


Vielleicht kommt demnächst kein neues Album, sondern ein Bildband?!? :wink:


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BeitragVerfasst: 29.10.2021 07:23 
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...oder er malt seine Cover gleich selbst (hat Mellencamp auch schon gemacht...)


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