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Johnny 99 6%  6%  [ 11 ]
Highway Patrolman 13%  13%  [ 23 ]
State Trooper 1%  1%  [ 2 ]
Used Cars 2%  2%  [ 4 ]
Open All Night 3%  3%  [ 6 ]
My Father's House 10%  10%  [ 17 ]
Reason to Believe 13%  13%  [ 23 ]
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BeitragVerfasst: 13.09.2005 13:31 
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Ich hab mir erst letztens "Nebraska" gekauft und Atlantic City ist für mich einfach der Song auf dem Album schlechthin.

Ich hatte vorher schon von nem anderen Künstler die Coverversion gehört und die brachte mir schon Gänsehaut aber das original ist noch geiler :devil

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BeitragVerfasst: 20.02.2006 21:57 
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Ich habe hier mal für "State Trooper" gestimmt. Einfach, weil ich den Song witzig finde, der hat irgendwie was. So eine ähnliche Anziehungskraft wie die, die "Candy's Room" für mich hat.


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BeitragVerfasst: 28.02.2006 01:55 
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Habe für "Atlantic City" gestimmt.Die Hoffnungslosigkeit,gespickt mit Hoffnung...Einfach große Klasse.
"State Trooper"ist bei mir auf Platz 2 - Zwingender Rythmus und eindringlicher Gesang.

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Take a knife
and cut this pain from my heart


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BeitragVerfasst: 28.02.2006 10:23 
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Auf "Nebraska" ist mein Lieblingssong "My Father's House"; sehr atmosphärische, beinahe schon gespentische Lyrics inkl. tollem Gesang. Ich empfehle übrigens die Version von Somerville 2003, die beste, die ich bisher gehört habe.

@Darkness:
Wenn du "State Trooper" magst, hör' dir mal die Version von Düsseldorf '05 an :vernei :vernei :vernei .

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BeitragVerfasst: 28.02.2006 12:28 
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Ich habe für Atlantic City gestimmt. Wobei ich jedoch
sagen muss, dass ich das Album eigentlich nicht so gut finde.
Ist mir zu düster und bedrohlich.


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BeitragVerfasst: 28.02.2006 12:37 
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Na, gerade das ist doch der Clou der Platte :wink: .

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BeitragVerfasst: 28.02.2006 16:43 
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Meinst du wirklich, dass das Absicht ist? :shock:


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BeitragVerfasst: 28.02.2006 17:20 
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Na selbstverständlich, "Nebraska" ist nach "The River" entstanden und sollte wohl generell düsterer werden, weil auf dem Vorgänger doch sehr viele (zu viele?) light rock-Nummern enthalten waren. Zudem hat er ca. 1977/78 angefangen, viel Country zu hören, vor allem J. Cash und Hank Williams.
Zudem gibt's einige anderen Gründe dafür, dass das Album das geworden ist, was es ist: Bruce selbst ging es wohl nicht besonders toll zu der Zeit, Reagan war Präsident der USA und damit begann auch die soziale Ungleichheit in Amerika weiter auseinander zu driften...

Die Nebraska-Platte wurde ja ursprünglich auch mit der Band aufgenommen, aber anscheinend haben sie nicht den richtigen Ton für diese doch relativ verzweifelten Texte gefunden, so hat Bruce beschlossen, die Demos, die er in seinem Schlafzimmer aufgenommen hatte, zu veröffentlichen. Passt auch dreimal besser, wenn man mal die Album-Version von Atlantic City mit der Band-Version vergleicht. Erstere ist einfach wesentlich effektiver.

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BeitragVerfasst: 28.02.2006 17:25 
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Hier ein paar Zitate:

"A lot of its content was in its style, in the treatment of it. It needed that kind of austere, echoey sound, just the one guitar - one guy kinda telling his story. That was what made the record work - the conversational sound like you were just meeting people and they told you what either happened to them or what was happening to them."

"The record was just basically about people being isolated from their jobs, from their friends, from their family, from their fathers, their mothers, not being connected to anything that's going on, your government. And I think when that happens, there's just a whole breakdown. When you lose that sense of the community, there's some spiritual breakdown that occurs. You just get shot off somewhere where nothing really matters."


"It was about a spiritual crisis in which man is lost. He's isolated from the government, isolated from his job. That happens in this country (USA), don't you see, all the time. It seems to be part of modern society. I don't know what anybody can do about it."

"I wanted to make it feel like you meet somebody. The "Nebraska" stuff was like that. You meet somebody and you walk little while in their shoes and see what their life is like. And then what does it mean to you? That's kind of the direction my writing is going in - it's just the thing I find most satisfying. Just saying what somebody had to say and not making too big a deal out of it."

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BeitragVerfasst: 28.02.2006 17:38 
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NoneButTheBrave hat geschrieben:
Bruce selbst ging es wohl nicht besonders toll zu der Zeit


Jau, das ist wohl auch eine Art Begründung für die lyrische Meisterleistung auf Tunnel Of Love. Aber warum zur Hölle ist dann The Ghost Of Tom Joad so gut geworden (wir reden selbstverständlich vorrangig über sein Songwriting)?
Vielleicht weil er begonnen hat ausschließlich aus der Beobachterposition zu schreiben (auf Tom Joad ist ja wohl gar nichts autobiographisch) und sich da besonders Mühe geben wollte?


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BeitragVerfasst: 28.02.2006 17:49 
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Chris hat geschrieben:
Jau, das ist wohl auch eine Art Begründung für die lyrische Meisterleistung auf Tunnel Of Love. Aber warum zur Hölle ist dann The Ghost Of Tom Joad so gut geworden (wir reden selbstverständlich vorrangig über sein Songwriting)?
Vielleicht weil er begonnen hat ausschließlich aus der Beobachterposition zu schreiben (auf Tom Joad ist ja wohl gar nichts autobiographisch) und sich da besonders Mühe geben wollte?

Nein, er hat einfach von John Steinbeck geklaut :wink: (an dieser Stelle: "The Grapes of Wrath" sollte jeder Literaturinteressierte -ob Springsteenfan oder nicht- mal gelesen haben).

Nee, im Ernst, du liegst schon richtig mit der Beobachterthese, außerdem hat der Fokus auf die Texte und von der Musik weg ihm erlaubt, so extrem detailliert zu schreiben, ohne großartig auf Reim oder Akkorde achten zu müssen. Die Texte auf Joad sind auch eher short stories als klassische Songtexte.

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BeitragVerfasst: 21.03.2006 10:14 
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Ich weiß, es ist simpel, und langweilig, aber: "Atlantic City" gehört für mich zu den Bruce-Top-5. Da fällt die Wahl leicht. :wink:


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 Betreff des Beitrags: Re: Nebraska - das Album
BeitragVerfasst: 02.11.2008 08:17 
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Registriert: 14.08.2008 23:28
Beiträge: 129
Ein wirklich wundervolles, aber eben auch völlig untypisches Bruce Springsteen Album, dass von Minute zu Minute hypnotischer wird, ohne an Leichtfüßigkeit zu verlieren.

Springsteen verneigt sich vor den Veröffentlichungen des legendären Folkway-Labels. Er klingt hier exakt wie ein Siebzigjähriger mit schwieligen Händen, der seine Songs im heimischen Schrebergarten aufnimmt.

Welcher Song gefällt mir am besten?
Hier: My Father´s House (Geweint.)


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 Betreff des Beitrags: Re: Nebraska - das Album
BeitragVerfasst: 02.11.2008 09:40 
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Beiträge: 1061
Kathleen Brennan hat geschrieben:
Ein wirklich wundervolles, aber eben auch völlig untypisches Bruce Springsteen Album, dass von Minute zu Minute hypnotischer wird, ohne an Leichtfüßigkeit zu verlieren.

Springsteen verneigt sich vor den Veröffentlichungen des legendären Folkway-Labels. Er klingt hier exakt wie ein Siebzigjähriger mit schwieligen Händen, der seine Songs im heimischen Schrebergarten aufnimmt.

Welcher Song gefällt mir am besten?
Hier: My Father´s House (Geweint.)


So untypisch ist das Album nicht für Bruce. Wenn Du all seine Alben ansiehst, wirst Du merken, dass er eben sehr abwechslungsreich ist.

Wieso untypisch? Ein Unterschied zu BITUSA. Klar aber das ist ja eben die Abwechslung.


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 Betreff des Beitrags: Re: Nebraska - das Album
BeitragVerfasst: 02.11.2008 09:41 
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Registriert: 01.12.2007 17:00
Beiträge: 1061
Achja und ich habe für Reason to believe gestimmt.

Auch weil es mir auf der Magic Tour so gut gefallen hat.


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