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Jason Isbell
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Seite 3 von 6

Autor:  betterDay [ 23.03.2017 16:42 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Jason Isbell

Tramp69 hat geschrieben:
Das hört sich doch schon mal super an! :D :D :D


Wow, super :D Die Vorfreude auf die CD (und das Konzert) steigt !!

Autor:  Andibuss [ 27.03.2017 07:54 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Jason Isbell

Großartig!

Autor:  Andibuss [ 20.04.2017 07:23 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Jason Isbell

Der erste Song "hope the High Road" klingt schon mal großartig und ist auf http://www.jasonisbell.com anzuhören.

Autor:  betterDay [ 26.05.2017 10:16 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Jason Isbell

Zwei neue Songs (der Mann kann einfach keine schlechte Musik machen....):



Autor:  Tramp69 [ 27.05.2017 12:55 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Jason Isbell

betterDay hat geschrieben:
Zwei neue Songs (der Mann kann einfach keine schlechte Musik machen....):




So isses! Freu mich auf den 16. Juni, wenn das neue Album herauskommt! Die drei bisher bekannten Songs lassen Großartiges erwarten!


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Autor:  Floyd [ 27.05.2017 13:09 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Jason Isbell

Bild
JASON ISBELL AND THE 400 UNIT – THE NASHVILLE SOUND

Jason Isbell begann seine Karriere als Gitarrist und Songwriter der Alternative-Country Band „Drive-By Truckers“. 2007 beschloss er seine Solokarriere voranzutreiben und die Band zu verlassen. Wenig später erschien sein erster Longplayer „Sirens of the Ditch“ und landete prompt auf Platz 10 der Billboard Heat Charts. 2009 brachte er mit seiner Begleitband „The 400 Unit“ die CD „Jason Isbell and the 400 Unit“ heraus und schaffte es bis auf Platz 3 der Heat Charts. Die Nachfolgealben „Here We Rest“ (2011), „Southeastern“ (2013) und „Something More Than Free“ (2015) wurden zu grossen Erfolgen und bescherten Jason Isbell sechs „American Music Awards“ sowie zwei „Grammys“.
Am 16. Juni 2017 kommt nun das brandneue Jason Isbell Album „The Nashville Sound“ in den Handel.
RELEASE: 16. JUNI 2017 / GENRE: AMERICANA

Tracklist:
1. Last Of My Kind
2. Cumberland Gap
3. Tupelo
4. White Man's World
5. If We Were Vampires
6. Anxiety
7. Molotov
8. Chaos and Clothes
9. Hope The High Road
10. Something To Love

Produktbeschreibung:
The Nashville Sound was recorded at Nashville s legendary RCA Studio A and produced by Grammy Award-winner Dave Cobb, who produced Something More Than Free and Isbell s celebrated 2013 breakthrough album 'Southeastern'. The Nashville Sound features 10 new songs that address a range of subjects that include, politics and cultural privilege ('White Man s World') longing nostalgia ('The Last Of My Kind'), love and mortality ('If We Were Vampires'), the toxic effect of today s pressures ('Anxiety'), the remnants of a break up ('Chaos and Clothes') and finding hope ('Something To Love'). Songs such as 'Cumberland Gap' and 'Hope The Highroad' find Jason and his bandmates going back to their rock roots full force.

Video - "Hope the High Road":

phpBB [video]

Autor:  MurderInc [ 09.06.2017 09:51 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Jason Isbell

Ich bin mittlerweile auch seit einigen Jahren Americana/TexasCountry/RedDirt-Fan und habe mir auch diverse Jason Isbell-Songs angehört. Leider ist mir seine Stimme zu dünn, wobei ich seinen Stil auch gut finde. Mit Leuten wie Nils Lofgren, Neil Young oder Jimmy LaFave ging es mir ebenso.

Autor:  Tramp69 [ 09.06.2017 12:32 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Jason Isbell

MurderInc hat geschrieben:
Ich bin mittlerweile auch seit einigen Jahren Americana/TexasCountry/RedDirt-Fan und habe mir auch diverse Jason Isbell-Songs angehört. Leider ist mir seine Stimme zu dünn, wobei ich seinen Stil auch gut finde. Mit Leuten wie Nils Lofgren, Neil Young oder Jimmy LaFave ging es mir ebenso.

Kann das völlig nachvollziehen, auch wenn ich die Stimme von Jason Isbell sehr mag. Aber bei Neil Young geht es mir beispielsweise genauso. Von ihm kann ich mir maximal zwei, drei Songs anhören, länger kann ich sein Genöle nicht ertragen, obwohl seine Musik ansonsten ja genau mein Ding ist. Jimmy LeFave ist in der Tat ein Grenzfall, aber gerade noch akzeptabel.

Autor:  cynthia 22 [ 09.06.2017 22:23 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Jason Isbell

Zu Neil Young. Da bin ich ganz anderer Meinung. Ich mag es wenn er, wie du geschrieben hast, nölt :?: .
Er ist für mich einer der besten noch lebenden Künstler.
Dabei denke ich z.B. an "Rockin' In The Free World", "After The Goldrush", "Down By The River"(hat
er schon mit Bruce zusammen gesungen), "Heart Of Gold" und, und und...!
Ist dann "Lift Me Up" von Bruce für dich auch "Genöle"?

Autor:  Tramp69 [ 10.06.2017 06:36 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Jason Isbell

cynthia 22 hat geschrieben:
Zu Neil Young. Da bin ich ganz anderer Meinung. Ich mag es wenn er, wie du geschrieben hast, nölt :?: .
Er ist für mich einer der besten noch lebenden Künstler.
Dabei denke ich z.B. an "Rockin' In The Free World", "After The Goldrush", "Down By The River"(hat
er schon mit Bruce zusammen gesungen), "Heart Of Gold" und, und und...!
Ist dann "Lift Me Up" von Bruce für dich auch "Genöle"?

An Lift me Up musste ich mich in der Tat erst gewöhnen. Ist ab und zu ganz OK. Aber ansonsten finde ich diese Kopfstimme von Bruce ganz furchtbar, auch wie er zuletzt bei The River am Ende diese Stimme eingesetzt hat, finde ich grauenvoll! Das war mit ein Grund, weshalb ich immer gehofft habe, er würde den Song nicht spielen. Bin allerdings auch sonst nicht der größte Fan dieses Songs.

Ich habe übrigens nicht behauptet, dass Neil Young kein großartiger Künstler ist. Es geht allein um seine Stimme, so wie MurderInc die Stimme von Jason Isbell eben nicht mag, seine Musik aber grundsätzlich schon.

Patti Scialfa ist auch ein gutes Beispiel. Es gibt sehr viele, auch Bruce-Fans, die ihre Stimme nicht ausstehen können (meine gesamte Familie z. B.), ich dagegen mag ihre Stimme sehr. Es soll sogar sehr, sehr viele Menschen geben, die Bruce' Stimme nicht ausstehen können :wink: .


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Autor:  cynthia 22 [ 10.06.2017 21:28 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Jason Isbell

Okay, Meinung akzeptiert!
Trotzdem, Neil Young nölt nicht :roll: !
Ich persönlich liebe den Song "Lift Me Up". :)

Autor:  betterDay [ 11.06.2017 13:51 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Jason Isbell

cynthia 22 hat geschrieben:
Ich persönlich liebe den Song "Lift Me Up". :)

Den Song an sich liebe ich auch - allerdings eben nicht die Art, wie Bruce ihn singt. Sehr schade....

Autor:  Floyd [ 12.06.2017 16:13 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Jason Isbell

Einige Songs des neuen Jason Isbell Albums gibt es hier:
http://www.brooklynvegan.com/stream-jas ... lle-sound/

Ausserdem spielt er etliche Gigs in Europa - auch in Hamburg und Berlin:

Oct 25 Albert Hall Manchester, United Kingdom
Oct 26 O2 Academy Glasgow Glasgow, United Kingdom
Oct 27 Olympia Theatre Dublin, Ireland
Oct 29 Brighton Dome Concert Hall Brighton, United Kingdom
Oct 30 Roundhouse London, United Kingdom
Oct 31 Symphony Hall Birmingham, United Kingdom
Nov 02 CAFE DE LA DANSE Paris, France
Nov 03 Ancienne Belgique Brussels, Belgium
Nov 04 TakeRoot Festival Delfzijl, Netherlands
Nov 06 Paradiso Grote Zaal Amsterdam, Netherlands
Nov 07 Uebel & Gefahrlich Hamburg, Germany
Nov 08 Columbia Theater Berlin, Germany
Nov 10 Sentrum Scene Oslo, Norway
Nov 11 Sentrum Scene Oslo, Norway
Nov 12 Munchenbryggeriet Stockholm, Sweden
Nov 14 DR Koncerthuset København S, Denmark

Das neue Album erscheint Ende der Woche und kann auf Amazon.de vorbestellt werden:

Bild
JASON ISBELL AND THE 400 UNIT – THE NASHVILLE SOUND

Jason Isbell begann seine Karriere als Gitarrist und Songwriter der Alternative-Country Band „Drive-By Truckers“. 2007 beschloss er seine Solokarriere voranzutreiben und die Band zu verlassen. Wenig später erschien sein erster Longplayer „Sirens of the Ditch“ und landete prompt auf Platz 10 der Billboard Heat Charts. 2009 brachte er mit seiner Begleitband „The 400 Unit“ die CD „Jason Isbell and the 400 Unit“ heraus und schaffte es bis auf Platz 3 der Heat Charts. Die Nachfolgealben „Here We Rest“ (2011), „Southeastern“ (2013) und „Something More Than Free“ (2015) wurden zu grossen Erfolgen und bescherten Jason Isbell sechs „American Music Awards“ sowie zwei „Grammys“.
Am 16. Juni 2017 kommt nun das brandneue Jason Isbell Album „The Nashville Sound“ in den Handel.
RELEASE: 16. JUNI 2017 / GENRE: AMERICANA

Autor:  Tramp69 [ 16.06.2017 21:07 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Jason Isbell

Phantastisches Album. Höre es gerade zum ungefähr 15. Mal heute. HIer meine Amazon-Rezension:

The Alabama Sound: 10 neue Country-Rock-Perlen vom derzeit besten Singer/Songwriter

Nein, der letzte seiner Art – The Last of my Kind – ist Jason Isbell sicherlich nicht. Aber einer der besten seiner Art – Singer/Songwriter – ist er mit großer Sicherheit. Das beweist er einmal mehr mit seinem neuesten Album „The Nashville Sound“, dem mittlerweile sechsten Solo-Album nach seinem Rausschmiss bei den Drive by Truckers. Es war das meinerseits am stärksten herbeigesehnte Album dieses Jahres. Dementsprechend hoch waren die Erwartungen. Meist ist es ja so, dass man eher enttäuscht wird, wenn die Erwartungen so groß sind. Um das Fazit vorwegzunehmen: Meine Erwartungen wurden mehr als erfüllt! „The Nashville Sound“ reiht sich unmittelbar ein in die fünf bereits großartigen Alben, die uns dieser Singer/Songwriter bereits geschenkt hat und steht diesen in nichts nach.

Jason Isbell stammt zwar aus Alabama, ist aber vor einiger Zeit ins Country-Musik-Mekka nach Nashville gezogen und wohnt dort zurückgezogen mit seiner nicht minder großartigen Frau und Musikerin Amanda Shires sowie der knapp zweijährigen Tochter. Um ihn herum wohnen zahlreiche Superstars der Countrymusik, die viel mehr im Rampenlicht stehen als er, wie er kürzlich in einem Interview erzählt hat. Und das ist ihm auch sehr Recht. Die wilden Drive-by-Truckers-Zeiten mit zu oft zu viel Alkohol und Kokain scheinen endgültig vorbei zu sein. Dort in der Abgeschiedenheit von Tennessee findet er die nötige Ruhe, um an seinen Songs zu feilen. Und das Ergebnis kann sich wahrlich hören lassen.

Erstmals seit dem 2011er Album „Here We Rest“ hat er auch wieder seine Begleitband „The 400 Unit“ dabei (obwohl die auch auf den anderen Alben mit von der Partie waren, aber nicht explizit erwähnt wurden), was gleichbedeutend ist, dass das Album zum Teil wieder sehr viel rockiger geworden ist als die beiden letzten Folk/Country-Alben „Southeastern“ und „Something More Than Free“. Songs wie das fast 7-minütige „Anxiety“ oder „Cumberland Gap“ klingen wie auf seinem Erstlingswerk „Sirens in the Ditch“.

Doch den Opener bildet das an John Prine – einem seiner größten Fans – erinnernde, nur mit akustischer Gitarre und etwas Fiddel begleitete „The Last of my Kind“. Amanda Shires singt sanft im Background und man denkt, ob das vielleicht ein Hiddentrack von „Southeastern“ ist, der bisher unentdeckt geblieben ist. Ein wunderbarer Einstieg in das rund 40-minütige Werk. Doch gleich im Anschluss kommt das schon erwähnte rockige „Cumberland Gap“. Ohne große Melodien macht es Jason Isbell auch diesmal nicht und deshalb begeistert auch dieser Song.

„Tupelo“ – eine Kleinstadt in Mississippi – ist ein lupenreiner Country-Song, wie er schöner kaum sein kann. Unter den Country-Songs auf „The Nashville Sound“ wird „Tupelo“ nur noch von meinem Lieblingssong auf diesem Album – dem Closer „Something to Love“ übertroffen. Die Lässigkeit, die dieser Song versprüht, ähnlich wie „Tour of Duty“ auf „Here we Rest“, das schafft derzeit nur Jason Isbell. Wie er sehr persönlich erzählt, wie er früher als Kind mit seiner Familie auf der Veranda gesessen hat, die Erwachsenen Winston Light geraucht haben und sie ihm die Akkorde beigebracht haben, das ist so wunderbar nostalgisch und romantisch, wie auch der Rest des Textes. Wie es sich für einen richtigen Country-Song gehört, gibt´s hier akustische Gitarren und eine Fiddel zu hören. Und Amanda Shires darf auch hier nicht fehlen.

Wenn wir gerade bei den persönlichen Texten und Country- bzw. Folksongs sind, muss hier auch unbedingt „If we were Vampires“ lobend erwähnt werden. Dieser ebenfalls im Stile der letzten beiden Alben akustisch gehaltene Songs beschreibt in absolut poetischen Zeilen die Beziehung zweier Menschen, die möglichst ein Leben lang halten sollte, bis halt irgendwann einer von beiden nicht mehr da sein wird. Jason singt hier mit Amanda so gefühlvoll dieses Liebeslied, dass man den beiden einfach abnehmen muss, dass sie miteinander gerade eine sehr glückliche Zeit verbringen und ihnen zu wünschen ist, dass es immer so bleibt.

Auch „Molotov“ ist musikalisch eher den letzten beiden Alben zuzuordnen. Ein weiterer wunderbarer Song. Genau wie auch „Chaos and Clothes“, das beim ersten Hören etwas befremdlich geklungen hat. Singt hier gar ein anderer? Nein, auch das ist Jason Isbell und beweist seine Vielseitigkeit. Klasse Song!

Komme ich zu den rockigen Songs. Nach dem bereits erwähnten „Cumberland Gap“ wäre hier der stark politisch geprägte Blues-Song „White Man´s World“ zu nennen. Hier lohnt es sich, wie allerdings immer bei JI, auf den Text zu hören. Für einen Südstaatler nimmt Jason Isbell hier erstaunlich klar Stellung gegen den nach wie vor vorherrschenden Rassismus in den USA und vor allem in den Südstaaten. Als bekennender Trump-Gegner bekommt er für solch einen Song in dieser eh schon aufgeladenen Stimmung in den USA heftigen Gegenwind auch aus dem eigenen Fan-Lager. Aber nicht nur textlich überzeugt dieser Song, auch musikalisch.

Schließlich haben wir da noch „Hope the High Road“. Auch dieser Song klingt eher wie ein Song der ersten drei Alben. Klasse Gitarren, tolle Melodie, guter Text, also die üblichen Zutaten eines perfekten Jason Isbell-Songs.

Bei „The Nashville Sound“ stimmt einmal mehr alles: Songwriting, Melodien, Texte, Produktion, Abwechslungsreich, Stimme, Gefühl. Für jeden einzelnen Punkt gibt es von mir volle Punktzahl. Das einzige, was es zu kritisieren gibt: Das Album ist leider nach 10 Songs und „nur“ 40 Minuten zu Ende.

Jason Isbell ist nicht nur für mich der derzeit talentierteste Singer/Songwriter, ein Poet, den es im Bereich der Americana-Musik gibt. Der Meinung sind übrigens auch Kris Kristofferson und John Prine.

Im Herbst kommen Jason Isbell mit der 400 Unit und hoffentlich auch mit Amanda Shires nach Deutschland auf Tour. Im Vorprogramm spielt keine geringere als die großartige Tift Merrit. Ein wunderbarer Konzertabend steht bevor. Ich habe meine Tickets bereits gesichert. Jeder, der auf richtig gute Americana-Country-Rock-Folk-Musik steht, darf sich das nicht entgehen lassen.

Autor:  ME [ 20.06.2017 20:12 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Jason Isbell

Habe die "Scheibe" auch gleich am Freitag (als Download) gekauft.

Bin im Grundsatz auch ganz bei Dir, Tramp69!
Im einzelnen müßte ich erst genauer nachschauen, welches Lied welchen Titel trägt ...
:-)

Wie Du geschrieben hast, im gesamten wieder etwas rockiger - also ganz meines (wir hatten's ja mal davon).

Sehr sehr genial!



Nur zu schade, daß die beiden Deutschland-Konzerte zu weit entfernt sind für mich - das steht bei aller Begeisterung nicht im Verhältnis.

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